Nasennebenhöhlenchirurgie

Durch eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen mit oder ohne Polypenbildung kann es zu Schmerzen, Riechstörungen, Nasenatmungsbehinderung und einer ständigen Sekretion aus der Nase kommen. Dies kann einen negativen Einfluss auf das Bronchialsystem haben und Lungenerkrankungen hervorrufen oder verschlimmern. Ist eine Behandlung mit Medikamenten nicht erfolgreich, sollte eine Operation in Erwägung gezogen werden.

Das Prinzip dieses Eingriffes beruht darauf, aus einer Vielzahl kleiner Nasennebenhöhlenabschnitte, deren Drainage durch chronische Entzündungen behindert ist, eine oder mehrere große sich selbst reinigende Abschnitte mit einem größeren Drainagesystem zu schaffen. Unter endoskopischer Kontrolle werden gezielt Knochenbälkchen und entzündete Schleimhaut entfernt, wobei Inseln gesunder Schleimhaut belassen werden (FESS – Functional Endoscopic Sinus Surgery).

Nasennebenhöhlenchirurgie Dr. Stapper Bonn

Bei Nachoperationen aufgrund von erneuter Polypenbildung, Schleimhautwucherungen oder Narbenbildungen können mit dem Ziel der Vermeidung weiteren Operationen auch erweiterte endoskopische Operationsverfahren mit Stirn- und Keilbeinhöhlendrainagen Typ I bis III angewandt werden.

Auf das Einsetzen von Nasentamponaden kann in vielen Fällen verzichtet werden. Sollte die Situation doch eine Tamponade erfordern, so kommen sich selbst auflösende Tamponaden oder gummierte Schaumstofftamponaden zum Einsatz, die nach einer Nacht ohne Schmerzen entfernt werden können.


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