Funktionelle Nasenoperationen

Eine schlechte, eingeschränkte Nasenatmung kann verschiedene Ursachen haben:

  • Nasenscheidewandverbiegungen
  • Nasenmuschelvergrößerungen
  • Naseneingangs- und Nasenklappenverengungen
  • Schiefnase, Spannungsnase
  • Nasenscheidewandlöcher
  • Tumore sowie Erkrankungen der Nasennebenhöhlen
  • Nasenspraymissbrauch und Allergien
Nasen OP Bonn Dr. Stapper HNO


Daher ist zunächst eine eingehende Analyse der individuellen Problematik notwendig, um einerseits unnötige Operationen zu vermeiden und andererseits ein individuell angepasstes operatives Vorgehen zu erarbeiten.

Meist kann die Nasenatmungsbehinderung durch Korrektur der Nasenscheidewand in Kombination mit einer Verkleinerung der Nasenmuscheln behoben werden.

Seltener muss bei extremen Verbiegungen der Nasenscheidewand mit einer komplexen Korrektur der Nasenscheidewand durch Herausnehmen aus und Wiedereinsetzen in das Nasengerüst nach Rekonstruktion einer geraden Nasenscheidewandplatte (extrakorporale Septumrekonstruktion) die freie Nasenluftpassage wiederhergestellt werden.

Weist die Nasenscheidewand (meist nach vorangegangener Nasenscheidewandoperation) ein Loch (Septumperforation) auf, so kann dies bis zu einer gewissen Größe wieder verschlossen werden (Septumperforationsverschluss). Dazu müssen bei dieser aufwendigen Operation Schleimhautlappen gebildet, verlagert und neu zusammengefügt werden. Zwischen diese Schleimhautblätter wird Ohrknorpel gestellt, um  den Knorpeldefekt der Nasenscheidewand auszugleichen. Nur so kann der physiologisch dreischichtige Aufbau der Nasenscheidewand wiederhergestellt werden.

Auch Formstörungen der äußeren Nase (z.B. Schiefnase u. Spannungsnase) können eine Nasenatmungsbehinderung bedingen und daher Korrekturen der äußeren Nase erforderlich machen, um normale Strömungsverhältnisse zu erzielen.

Ist das seitliche Nasengewölbe zu schwach (Nasenklappenstenose), kann es mit körpereigenem Knorpel oder einem Breathe-Titan-Implantat nach à Wengen gestützt oder erweitert werden.


© 2015 HNO Dr. Peter Stapper
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